Leo XIV.: Rosenkranzgebet mit Kindern für den Frieden


Am 1. Oktober wird Papst Leo XIV. gemeinsam mit Hunderten Kindern in den Vatikanischen Gärten den Rosenkranz beten. Zwischen 700 und 1.000 Kinder aus Schulen und Pfarreien Roms werden erwartet, um die Gebetswoche der Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ des Hilfswerks „Kirche in Not“ (ACN) einzuläuten

Quelle
Eine Million Kinder beten den Rosenkranz | KIRCHE IN NOT Deutschland

Wie das Hilfswerk am Montag, 21. September, mitteilte, findet die Veranstaltung am 1. Oktober ab 17 Uhr an der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten statt. Im Verlauf des Treffens wird Papst Leo XIV. den Rosenkranz mit den Kindern beten.

Auftakt für weltweite Gebetswoche

Die Begegnung markiert den Beginn der weltweiten Gebetswoche der Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“, die von der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ seit mehr als zwanzig Jahren gefördert wird. In diesem Jahr findet die Kampagne erstmals über eine ganze Woche hinweg statt, vom 1. bis 7. Oktober. So können Diözesen, Pfarreien, Schulen, Gemeinschaften und Familien auf den verschiedenen Kontinenten den für ihre pastorale Situation passenden Tag wählen und zugleich im selben Gebetsanliegen für Frieden und Einheit verbunden bleiben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Leo XIV. die Aktion unterstützt und den weltweit betenden Kindern für ihren Einsatz für den Frieden gedankt. In diesem Jahr beteiligt er sich nun persönlich an der Gebetsinitiative.

Während die Kinder in Rom gemeinsam mit Papst Leo XIV. beten, werden ähnliche Initiativen bereits in zahlreichen Ländern vorbereitet – von indigenen Gemeinschaften im bolivianischen Amazonasgebiet bis hin zu Pfarreien im Sudan, in Simbabwe, Mosambik, Sierra Leone und vielen anderen Regionen, die von Krieg, Armut oder Instabilität betroffen sind.

Die Gebetswoche endet am 7. Oktober, dem Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz.

Ein Gebet für eine verwundete Welt

Die Kampagne 2026 steht unter dem Leitwort aus Fatima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“

In seinem diesjährigen Aufruf an die Teilnehmer erinnert Kardinal Kurt Koch, internationaler Präsident von „Kirche in Not“ und Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, daran, dass das Unbefleckte Herz Mariens für ein Leben stehe, das sich ganz dem Heiligen Geist öffne. Maria sei dabei ein Vorbild des Glaubens, der Liebe und des Gebets.

In einer Zeit, in der Millionen Menschen mit Krieg, Gewalt, Verfolgung, Armut und Unsicherheit konfrontiert seien, solle das Gebet der Kinder ein einfaches, aber universales Zeichen des Vertrauens und der Hoffnung sein, heißt es in der Ankündigung weiter: „Kinder verschiedener Sprachen, Kulturen und Länder, vereint im selben Gebet für den Frieden“.

Von einer kleinen Gruppe in Venezuela zu einem weltweiten Gebetsnetz

Die Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ entstand 2005 in Venezuela und entwickelte sich nach und nach zu einer weltweiten Gebetsbewegung, an der Kinder, Familien, Pfarreien, Schulen und kirchliche Gruppen auf allen Kontinenten teilnehmen. Sie beruft sich auf einen dem heiligen Pater Pio von Pietrelcina zugeschriebenen Satz: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“

Der Aufruf richtet sich nicht nur an Kinder, ebenso ist es nicht notwendig, den gesamten Rosenkranz zu beten. ACN stellt Gebetsmaterialien in verschiedenen Sprachen zur Verfügung und lädt die Teilnehmer ein, ihre Teilnahme zu registrieren. So soll auf einer Karte sichtbar werden, wo sich Kinder in den verschiedenen Ländern dem Gebet anschließen.

Die internationale Initiative findet in Zusammenarbeit mit dem Heiligtum von Fatima, dem Weltweiten Gebetsnetz des Papstes und dem Weltapostolat von Fatima statt. In diesem Jahr beteiligt sich erstmals auch der World Rosary Day.

vatican news – cs, 21. September 2026

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