Papst Leo XIV. in Barcelona: Appell für Frieden und Vielfalt im Mittelmeerraum
An diesem Dienstagnachmittag kam es im Erzbischöflichen Palais von Barcelona zu einem kurzen, rund viertelstündigen Treffen zwischen Papst Leo XIV. und dem katalanischen Regionalpräsidenten Salvador Illa i Roca. Im Anschluss an das Gespräch verabschiedete das Oberhaupt der katholischen Kirche einige Mitarbeiter des Präsidenten
Quelle
Barcelona wird das MED26 abhalten, das mit dem Besuch von León XIV zusammenfällt. – Infovaticana
Mario Galgano – Vatikanstadt
Danach richtete Papst Leo ein kurzes Grußwort an das Organisationskomitee, um sich für die intensiven Vorbereitungen und Anstrengungen im Vorfeld seiner apostolischen Reise zu bedanken. Nachdem er den Mitgliedern des Komitees den Segen erteilt hatte, folgte eine Begegnung mit rund 200 Teilnehmern des mediterranen Treffens “MED26”, das derzeit in der spanischen Metropole stattfindet.
Der Papst rief die Anwesenden zu einer Reise im geografischen wie auch im spirituellen Sinne auf. Es gelte, jene Häfen zu erreichen, in denen die Menschen auf die frohe Botschaft warten. Er schnitt zudem die zahlreichen Herausforderungen an, vor denen der Mittelmeerraum und insbesondere der Nahe Osten stehen. Dabei brachte er seine Dankbarkeit und Ermutigung für die Arbeit zum Ausdruck, die darauf abzielt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, Dialoge aufzubauen und zu erkennen, dass “es Reichtum in der Vielfalt gibt und man in der Vielfalt vereint sein kann”. Zum Abschluss des Treffens lud der Papst die Teilnehmer dazu ein, gemeinsam das Vaterunser zu beten.
Zum Abschluss traf sich Papst Leo mit etwa 25 Mitgliedern der Augustiner-Gemeinschaft in Katalonien zu einem Gespräch. In einer herzlichen und freundschaftlichen Atmosphäre forderte der Papst die Anwesenden auf, sich nicht in ihren Gemeinschaften zu verschließen, sondern den Reichtum ihres spirituellen Lebens an alle Menschen an den Orten weiterzugeben, an denen sie leben. Nachdem er ihnen seinen Segen erteilt hatte, verabschiedete er sich von jedem Einzelnen.
telegram/vatican news, 9. Juni 2026
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