Papst schenkte seiner Heimatpfarre Statue des schlafenden Josef

Josefs-Basilika im Viertel Flores von Buenos Aires erhielt Figur, die in Miniaturausgabe auch auf dem Schreibtisch des Papstes im Vatikan liegt

Quelle
Unterwegs in Buenos Aires: Wo der Papst groß geworden ist- Kirche+Leben (kirche-und-leben.de)
Auf den Spuren von Franziskus: Ein Papst ohne Pomp? | DiePresse.com
Basilika St. Josef (Buenos Aires) – Wikipedia

Buenos Aires, 22.03.2023 (KAP)

Papst Franziskus hat am Festtag des heiligen Josef (19. März) seiner argentinischen Heimatpfarre eine Statue des Kirchenpatrons geschenkt. In der im Stadtteil Flores der Hauptstadt Buenos Aires liegende Basilika San Jose hat Franziskus seine Erstkommunion und Firmung empfangen, die Berufung zum Priestertum entdeckt und später dann auch Primiz gefeiert. Argentinische Medien vom Dienstag zeigen Bilder von einer Prozession, in der eine gut anderthalb Meter große Figur des biblischen Zimmermanns und Nährvaters Jesu zum Gotteshaus getragen wird.

Schon mehrmals hat Papst Franziskus seine besondere Verehrung für den heiligen Josef bekundet und dem Ehemann der Jungfrau Maria 2021 auch ein eigenes kirchliches Jahr gewidmet. Bekannt ist, dass das Kirchenoberhaupt auf seinen Schreibtisch eine Josefsfigur in schlafender Position platziert hat – in Bezugnahme auf die Träume, in denen der Heilige laut Neuem Testament von einem Engel aufgefordert wurde, zunächst Maria als seine Frau anzunehmen und später, mit ihr und dem neugeborenen Jesuskind nach Ägypten zu fliehen. Dieselbe Josefsdarstellung im Großformat stellte nun auch das Geschenk an die argentinische Pfarre dar.

Begleitet wurde das Paket aus dem Vatikan laut der argentinischen Nachrichtenagentur Telam von einer von Franziskus unterzeichneten Botschaft, in welcher der Pontifex von seiner Arbeitszimmer-Statue berichtete. Er erklärte, bei Problemen und Schwierigkeiten aller Art schreibe er das Anliegen auf einen kleinen Zettel und hinterlasse diese unter dem heiligen Josef, “damit er davon träumt”. Ebenso empfehle er auch den Gläubigen, alle ihre Anliegen bei der Statue zu hinterlassen.

“Zeichen der Liebe des Papstes”

Ortspfarrer Martin Bourdieau, der die vom Papst gesandte Statue am Vortag mit Mitgliedern der Gemeinde aus der Apostolischen Nuntiatur abgeholt und in die einst vom späteren Papst Jorge Mario Bergoglio aufgesuchte Schule “Nuestra Señora de la Misericordia” gebracht hatte, sprach von einem “Zeichen der Liebe des Papstes zu seinem Heimatviertel” und dessen Bewohner. Seine Kirche habe sich mit der Ankunft der Statue in ein “Heiligtum der Träume” verwandelt.

Eine Bestätigung dafür veröffentlichte die Pfarre bereits am Montag auf Facebook – durch ein Bild der Statue, die inzwischen von unzähligen von Gläubigen verfassten Gebetszetteln bedeckt war.

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