Geist der Einheit

Papst Franziskus wird nicht müde zu wiederholen, dass wir Christinnen und Christen «an die Ränder gehen» sollen

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Dass er sich dennoch dazu entschieden hat, in die «reiche» Schweiz im Herzen von Europa zu reisen, zeigt die grosse Bedeutung, welche er der Ökumene beimisst. Wir sind Papst Franziskus sehr dankbar dafür, dass er uns auf seiner historischen Reise zum 70. Jubiläum des Ökumenischen Rates der Kirchen aufgefordert hat, mutig und im Glauben an den Heiligen Geist den Weg der Ökumene weiterzugehen. In seiner Homilie an der abschliessenden Eucharistiefeier im Palexpo hat Papst Franziskus uns daran erinnert, dass die Vergebung das grösste Geschenk Gottes ist. Vergebung erneuert und schafft Wunder. Jesus hat uns gezeigt, wie Leben gelingen kann: in der Einfachheit, in der gegenseitigen Sorge und in der Vergebung. Wer aus ganzem Herzen vergibt, macht den Vater glücklich, der uns alle ohne Gegenleistung liebt. Und er wird den Geist der Einheit über uns giessen.

Nach der bewegenden Eucharistiefeier hatten die Mitglieder der SBK Gelegenheit zu einer kurzen Begegnung mit Papst Franziskus. Als Geschenk wurde ihm eine Kopie der Schwarzen Madonna von Einsiedeln überreicht. Diese wird nämlich auch in Argentinien verehrt – im Kloster Los Toldos. Das Kloster wurde vor 70 Jahren von Benediktinern aus Einsiedeln gegründet und ist dem Papst aus der Zeit bekannt, als er Erzbischof von Buenos Aires war. Eine weitere Kopie der Schwarzen Madonna befindet sich in der Kapelle der Schweizergarde im Vatikan.

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