„Seid Helfer des Heiligen Geistes“
Franziskus an Missionare der Barmherzigkeit: „Seid Helfer des Heiligen Geistes“
Quelle
Heilige Messe mit den Missionaren der Barmherzigkeit – Video
„Es geht um unser Gottesbild“
Franziskus an Missionare der Barmherzigkeit: „Seid Helfer des Heiligen Geistes“
Die Welt braucht Barmherzigkeit, weil sie Einheit stiftet und das Böse bekämpft. Das sagte der Papst in seiner Predigt am Dienstagmittag. Er feierte zusammen mit den Missionaren der Barmherzigkeit einen „Abschlussgottesdienst“ im Rahmen der Zusammenkunft der Beichtväter in Rom.
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die persönliche Wiedergeburt und das Leben in der Gemeinschaft sind zwei eng miteinander verbundene Aspekte des christlichen Glaubens, so der Papst in seiner Predigt.
Er wandte sich im Petersdom, wo die Messe zelebriert wurde, direkt an die Missionaren der Barmherzigkeit. Er hatte sie zuvor in der vatikanischen „Sala Regia“ im Apostolischen Palast getroffen und ihnen die Bedeutung ihres Dienstes erläutert. Der Gottesdienst bildete sozusagen den „spirituellen Teil“: der Papst erinnerte sie daran, dass sie als „Diener für die Menschen“ gesandt wurden. Sie seien somit „Helfer des Heiligen Geistes“.
Das sei sein Anliegen gewesen, als er sie im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit vor zwei Jahren auf alle fünf Kontinente hinausschickte. Es gehe darum, dass sie predigen, die Beichte hören und von den Sünden lossprechen sollten. Wie Nikodemus bräuchten die Menschen heute eine „persönliche Wiedergeburt“, so der Papst:
„Aber Vorsicht: es geht nicht darum, eingebildete Priester zu werden, die denken, dass sie ein besonderes Charisma haben. Nein. Ihr seid normale Priester, bescheiden, milde und ausgewogen. Ihr seid in der Lage, euch vom Heiligen Geist leiten zu lassen.”
Es sei in der heutigen Zeit wichtig, in der „Wüste der Welt“ das Kreuz Christi zu tragen. Die lebendige Präsenz des Herrn führe nicht nur zur Gemeinschaft sondern sei auch ein Lebensstil, der dazu anrege, die Frohe Botschaft zu verkünden. Diese Botschaft bedarf es, von allen gehört zu werden.
In der Tat haben sowohl die Kirche als auch die heutige Welt die Barmherzigkeit besonders nötig, weil die von Gott gewollte Einheit in Christus das Böse besiegen muss. Das Böse nutze die vielen Gelegenheiten der heutigen Zeit aus, um die Menschen in die falsche Richtung zu verführen. „Auch wenn diese Mittel des Bösen gut ausschauen, können sie trennen statt einen.“
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